Nebenjob und täglicher Arbeitsweg: Was Arbeitnehmer bei einem Verkehrsunfall beachten sollten

Nebenjob und täglicher Arbeitsweg: Was Arbeitnehmer bei einem Verkehrsunfall beachten sollten

Wer neben dem Hauptberuf noch einen Nebenjob ausübt, verbringt möglicherweise deutlich mehr Zeit auf der Straße. Der Weg vom Hauptarbeitsplatz zum zweiten Job, Lieferfahrten oder wechselnde Einsatzorte erhöhen schlicht die Zahl der gefahrenen Kilometer. Kommt es dabei zu einem Verkehrsunfall, stellen sich neben der eigentlichen Schadenabwicklung schnell organisatorische Fragen.

Zuerst zählt die Sicherheit

Auch wenn der nächste Arbeitstermin drängt, sollte nach einem Unfall nicht hektisch gehandelt werden. Die Unfallstelle muss zunächst abgesichert werden. Bei Verletzungen steht die medizinische Versorgung an erster Stelle.

Danach sollten Unfallstelle und Schäden möglichst vollständig dokumentiert werden.

Warum Fotos so wichtig sind

Mit dem Smartphone lässt sich innerhalb weniger Minuten eine hilfreiche Dokumentation erstellen. Sinnvoll sind Bilder aus unterschiedlichen Entfernungen und Perspektiven.

Neben den eigentlichen Fahrzeugschäden können Straßenverlauf, Position der Fahrzeuge, Verkehrszeichen und andere relevante Umstände festgehalten werden.

Außerdem sollten Daten der beteiligten Personen und möglicher Zeugen notiert werden.

Ist das Fahrzeug für den Nebenjob notwendig?

Für viele Beschäftigte ist ein Auto nicht nur Transportmittel, sondern Voraussetzung dafür, überhaupt zur Arbeit zu gelangen. Bei einem Unfall kann ein länger dauernder Fahrzeugausfall daher besonders problematisch sein.

Wer auf Mobilität angewiesen ist, sollte die Schadenabwicklung deshalb nicht unnötig liegen lassen.

Bei größeren Schäden kann ein Gutachten wichtig sein

Nach einem unverschuldeten Unfall kann bei einem Schaden oberhalb des Bagatellbereichs eine fachkundige Begutachtung sinnvoll beziehungsweise für die Regulierung erforderlich sein. Geschädigte dürfen einen erforderlichen Sachverständigen grundsätzlich selbst auswählen.

Wer für sein Fahrzeug beispielsweise ein KFZ Gutachten Berlin benötigt, sollte den Zustand des Autos möglichst zeitnah dokumentieren lassen und relevante Unterlagen bereithalten.

Arbeitsweg und Schadenregulierung sind zwei verschiedene Themen

Ob ein Unfall auf dem Weg zu einem Haupt- oder Nebenjob zusätzlich arbeits- oder unfallversicherungsrechtliche Fragen auslöst, hängt von der konkreten Situation ab. Diese Fragen sollten getrennt von der Regulierung des Fahrzeugschadens betrachtet werden.

Bei Verletzungen ist eine saubere medizinische Dokumentation besonders wichtig.

Unterlagen von Anfang an sammeln

Nach einem Unfall entstehen schnell zahlreiche Dokumente. Dazu können gehören:

  • Unfallfotos
  • Unfallbericht
  • Schriftverkehr mit Versicherungen
  • Gutachten oder Kostenvoranschlag
  • Werkstattrechnung
  • Abschlepprechnung
  • gegebenenfalls Nachweise über weitere Kosten

Wer diese Unterlagen direkt in einem eigenen Ordner speichert, spart sich später viel Sucharbeit.

Keine Reparatur aus Zeitdruck überstürzen

Gerade wenn das Auto für den Arbeitsweg benötigt wird, ist der Wunsch nach einer schnellen Reparatur verständlich. Trotzdem sollte bei einem größeren Schaden zunächst geklärt sein, welche Dokumentation für die weitere Regulierung erforderlich ist.

Fazit

Ein Verkehrsunfall ist für Berufstätige ohnehin lästig. Wer zusätzlich auf das Auto angewiesen ist, um Haupt- und Nebenjob miteinander zu verbinden, gerät schnell unter besonderen Zeitdruck. Eine konsequente Dokumentation und eine zügige, aber geordnete Schadenabwicklung helfen dabei, den Überblick zu behalten und das Fahrzeug möglichst bald wieder planbar nutzen zu können.

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